Das Atom - Baustein des Universums
Aus welchem Stoff ist der Mensch gemacht? Wissenschaft und Religion geben unterschiedliche Antworten darauf. Doch es gibt einen Kern, der beide verbindet.
Die Frage nach dem Urgrund des Seins, nach Sinn und Zweck des Lebens ist für den menschlichen Geist eine permanente Herausforderung. Früher suchte der Mensch die Antwort auf fundamentale Fragen bei spirituellen Meistern wie Buddha, Laotse, Pythagoras, Hermes Trismegistos und Jesus Christus. Man kann sie als Boten der göttlichen Welt betrachten, der Sphäre des geistigen Ursprungs des Menschseins.
Ein anderes Lebensfeld
Aus dieser göttlichen Welt der Einheit kommen aus Liebe immer wieder Weise in die materielle Welt der Gegensätze, in der die Menschen leben. Sie begleiten die Menschen durch alle Widrigkeiten und wollen helfen, dass sie den Weg zurück zum Ursprung finden, der jenseits der zeiträumlichen Welt liegt. In einigen Kulturen wird diese ursprüngliche Welt Nirwana genannt, in anderen Himmelreich. In der Philosophie des Rosenkreuzes wird sie als das neue Lebensfeld bezeichnet; dorthin soll der Mensch zurückkehren. Der Weg in dieses andere, göttliche Lebensfeld ist ein Entwicklungs- und Umwandlungsprozess: die Transformation des irdisch-sterblichen Menschen in einen Lichtmenschen, der in vollkommen andere Lebensbedingungen eintritt.
Es gibt keinen leeren Raum
Der Mensch heute hört seltener auf spirituelle Meister, sondern gewinnt Erkenntnisse oft durch rationales Denken und logische Analyse. Dadurch bekommt er Kenntnis von der Wirklichkeit und sucht auf diese Weise Antwort auf die Frage nach dem Urgrund des Seins. Wissenschaftler wie Einstein haben die Grenzen des menschlichen Denkens geweitet. Einstein revolutionierte die wissenschaftliche Sicht der Wirklichkeit mit seiner Relativitätstheorie. Einstein bewies, dass Materie nichts anderes ist als Energie. Energie verwandelt sich in Materie und umgekehrt. Damit das geschieht, ist eine Aktivierungsenergie nötig.
Die Physik entwickelte parallel das Atommodell. Es besagt, dass sich Materie in kleinste Teile zerlegen lässt, in Atome, in fundamentale Bausteine, aus denen das ganze Universum aufgebaut ist – vom Planeten bis zum menschlichen Körper. Der Raum, das All ist somit nicht leer, sondern angefüllt mit Atomen. Eine Lehre, die auch schon die klassischen Rosenkreuzer vor 400 Jahren verbreiteten.
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