Wer ist Christian Rosenkreuz?
Christian Rosenkreuz gehört zu den geheimnisvollsten Gestalten der europäischen Geistesgeschichte. Welches Mysterium verbirgt sich hinter diesem Namen?
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Hier lesen Sie den siebenteiligen Urtext des Einweihungsromans von Johann Valentin Andreae aus dem Jahr 1616. Innerhalb des Textes finden Sie ausgewählte Kommentare aus der esoterischen Analyse von Jan van Rijckenborgh sowie Links zu weiterführenden Artikeln, die von Schülern des Lectorium Rosicrucianum verfasst wurden.
Die Handlung verläuft in sieben Tagen – hier der erste Tag und das Vorwort.
Um dem Online-Leser die Orientierung zu erleichtern, wurden in den Urtext Zwischenüberschriften eingefügt.
Die Buchausgabe in zwei Bänden ist erschienen bei:
Rozekruis Pers – Haarlem – Niederlande
Teil 1: Dritte, überarbeitete Ausgabe 1997
Teil 2: Zweite, überarbeitete Ausgabe 1991
Alle Rechte, insbesondere die der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil dieser Texte darf in irgendeiner Form durch Druck, Photokopie, elektronische Medien oder irgendein anderes Verfahren ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Verlages reproduziert werden.
„Es ist selbstverständlich, daß wir bei dem Entschluß, eine Erklärung des Buches Die alchimische Hochzeit des Christian Rosenkreuz zu veröffentlichen, mit unseren Gedanken bei Johann Valentin Andreae weilen, dem Verfasser dieses Werkes der klassischen Rosenkreuzer. Andreae und seine Arbeit tragen das Kennzeichen eines Fackelträgers, dessen Licht auch jetzt noch nach allen Seiten strahlt. Und immer, wenn ein neues Licht im Dienst des großen menschheitsbefreienden Werkes in die Welt hinausgetragen werden muss, wird es an der niemals verlöschenden Flamme es uralten Kandelabers angezündet und dieser hinzugefügt.
Dieser Tatsache eingedenk, sind wir von inniger Dankbarkeit erfüllt, daß wir jetzt, da die Zeit gekommen ist, wahrscheinlich zum ersten Mal in der Geschichte die Heilsbotschaft, der Johann Valentin Andreae in seinem Werk auf sinnreiche Weise Gestalt verlieh, ihrer Hüllen entledigen dürfen. Wir bieten dieses Werk allen jenen an, die sich nach der lebendigen Kenntnis über den konkreten Pfad der Erlösung sehnen und sich ihrer würdig erweisen wollen.
Mögen es sehr, sehr viele sein, eine Schar, die niemand zählen kann.“