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Der Mensch, ein inkarniertes Ewigkeitswesen


Das menschliche Wesen ist vielschichtig - eine kleine Welt, ein Mikrokosmos von Lebensenergien verschiedener Abstufungen. Die Persönlichkeit ist das irdische Ausdrucksmittel für den darin verborgenen Gott.

Im westlichen Kulturkreis herrscht die Meinung vor, dass man nur einmal lebt. Östliche Religionen sprechen dagegen von einer Kette von Inkarnationen. Die Rosenkreuzer sehen den Menschen als ein zweifaches Wesen. In der sterblichen Offenbarungsform verbirgt sich ein unsterbliches Wesen, das aus einem anderen Lebensfeld stammt und dorthin zurückkehren möchte. Dieses nicht erlöste Wesen ist der ursprüngliche Mensch, von dem gesagt wird, er sei der göttliche Bewohner des Universums. Der äußere Mensch, die Persönlichkeit, ist nur ein irdisches Ausdrucksmittel für den darin verborgenen Gott. Wenn das so ist, dann ist das Jenseits nur ein zeitlicher Aufenthaltsort, ebenso wie das Diesseits. Dieser Gesprächsabend ist der dritte von insgesamt sechs Abenden der Reihe „Die Universelle Weisheitslehre und der Rosenkreuzer-Weg“.

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