Männliches und weibliches Leben ergänzen sich auch in spirituellem Sinn. Die verschiedenen Wahrnehmungen und Lebensaufgaben von Mann und Frau können einen Prozess der Selbsterkenntnis anstoßen, in dem jeder das ihm Fehlende erkennt und so zur Ganzheit gelangt.
Das Verhältnis des männlichen und des weiblichen Prinzips und ihrer wahren Zusammenarbeit zu erkennen, gehört zu den großen Herausforderungen auf dem inneren Weg seelisch-geistiger Entwicklung. Es geht darum zu verstehen, dass die verlorene Ganzheit in spirituellem Sinn nicht durch einen anderen Menschen erreicht werden kann, sondern in jedem Menschen selbst wieder hergestellt werden muss. Wie erfahren wir unsere weibliche oder männliche Spiritualität?
Dieser Gesprächsabend ist der vierte von insgesamt sieben Abenden der Reihe ‘Die doppelte Biografie des Menschen’.
Bisherige Veranstaltungen:
Die doppelte Biografie des Menschen 1: Das Lied der Perle
Der sterbliche und der ewige Mensch sind wie Zwillinge, die in einem gemeinsamen Gefährt unterwegs sind. Meistens übernimmt der Sterbliche das Steuer. Doch wenn das Ewigkeitswesen sich in einem Menschen Gehör verschafft, ändert sich die Lebensrichtung.
Die doppelte Biografie des Menschen 2: Kind und junger Mensch
Kinder und Jugendliche sind oft noch offen und aufnahmefähig für geistige Impulse. Sie verstehen die Sprache des Herzens. Daraus kann sich ein hohes Seelenvermögen entwickeln und eine große innere Reife.
Die doppelte Biografie des Menschen 3: Erwachsen sein … das Leben zur Blüte bringen
Ein erwachsener Mensch, dessen Seele in Resonanz zum himmlischen Zwilling steht, versteht sein Leben immer mehr als eine Inszenierung von Gegebenheiten, die ihm als äußerer Spiegel dienen, um den Sinn des Lebens besser zu erkennen.